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cd druck

Posted by Jac on March 8, 2009  •  Comments (64)  •  Full article



nach all den Hiobsbotschaften in den letzten Tagen sollte heute wieder Raum für eine gute Nachricht in diesem Newsletter sein. Wie wir alle wissen, wird an der Börse die Zukunft gehandelt und deshalb schauen wir immer mit Interesse auf den ZEW-Indikator. Dieser bezieht sich nämlich anders als die anderen Stimmungsindikatoren auf die Finanzwelt und befragt die Akteure in den Banken und anderen Finanzinstitutionen. In der Vergangenheit haben sich die Daten immer als verlässlicher Frühindikator erwiesen. Der ZEW-Index hat etwa einen Vorlauf gegenüber der Realwirtschaft von 6 Monaten. Genug der Vorrede, denn Sie wollen sicher wissen, was diesmal herausgekommen ist: Mitten in der Rezession hellt sich die Stimmung in der deutschen Finanzwirtschaft auf. Milliardenschwere Konjunkturprogramme und fallende Rohstoffpreise lassen Finanzexperten positiv in die Zukunft blicken - und das zum vierten Mal in Folge. Die Erwartungen fielen laut ZEW so gut aus wie seit Juli 2007 nicht mehr. Die aktuelle konjunkturelle Lage wird aber schlechter beurteilt als im Januar: Für Deutschland erreicht der Indikator den schlechtesten Wert seit November 2003, für den Euroraum sogar den schlechtesten Wert seit Beginn der Messungen im Januar 1999. Derzeit geht es mit der Konjunktur zwar weiter bergab, die Fachleute erwarteten aber, dass die Talsohle in den kommenden Monaten erreicht wird. So soll die Konjunktur laut ZEW-Präsident Wolfgang Franz „ab Mitte des Jahres“ beginnen, sich „allmählich aus dem Tief zu befreien. Für Franz ist dies ein „Hoffnungsschimmer“. Hoffen wir, dass die Antworten der Finanzexperten nicht von Zweckoptimismus geprägt waren.
Mobilfunkbranche - Alles iPhone oder doch Google? Ein weiterer Lichtblick am düsteren Konjunkturhimmel: Die Mobilfunkbranche gibt sich auf dem GSMA Mobile World Congress in Barcelona (noch bis morgen geöffnet) äußerst optimistisch und stellt reihenweise Neuigkeiten vor. Ganz so neu allerdings doch nicht. Wenn man genau hinschaut, kopieren die Hersteller das erfolgreiche Apple-iPhone. Nach dem Motto, wenn wir es schon nicht besser machen können, dann machen wir es eben nach. Ein weiterer Punkt: Das Betriebssystem Android von Google taucht fast allen neuen Geräten auf – für den Suchmaschinen-Konzern ein weiterer Griff in die weltweite Datenschatzkiste. Der Mobilfunk-Betreiber Vodafone bringt als zweiter Anbieter ein Handy mit dem Google-Betriebssystem Android auf den Markt. Schon im Frühajhr wir das Modell HTC Magic in Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien zu haben sein. Das Gerät ähnelt dem von T-Mobile vertriebenen Android-Handy G1. Das erste Android-Handy G1 hatte T-Mobile im Herbst in den USA und im Februar in Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern auf den Markt gebracht. Der chinesische Hersteller Huawei zeigt in Barcelona eine Studie für ein Android-Handy, das im Laufe des Jahres fertig sein soll und äußerlich dem iPhone von Apple ähnelt. Auch andere Handy-Produzenten wie Sony Ericsson arbeiten an eigenen Modellen. Auf der Messe geht man davon aus, dass das Android-Betriebssystem mit der Zeit eine starke Position im Markt für internetfähige Mobiltelefone erobern wird. Das könnte Google zusätzlich zur Dominanz bei Internet-Werbung zu einem Schwergewicht im Mobilfunk-Geschäft machen.

Natürlich kann man sich selber absichern, indem man das eigene Geld auf 10 verschiedenen Konten bei 10 verschiedenen Banken verzinsen lässt. Damit hätten Sie Kontoführungsgebühren von rund 100 € pro Monat und eine relativ breite Streuung. Doch dann sollten Sie sich die Frage stellen, warum die Banken scheinbar in der Lage sind, 4–5% an Verzinsung anzubieten? Wie bitte werden bei dieser Marktlage die Gewinne in dieser Höhe von Banken erwirtschaftet, um diese hohen Festgeldzinsen für Kundengelder zu erzielen? Seit wann ist es üblich, dass eine Verzinsung bei Banken so weit über der offiziellen Inflation liegt? Kein Staat würde es für notwendig halten, mit Hilfspaketen einzugreifen, wenn die Banken wirklich in der Lage wären, für Ihre Kunden garantierte 4–5% an Zinsen zu erwirtschaften! Könnte es sein, dass gerade jene Banken, welche hohe Festgeldzinsen anbieten, auch die Banken sind, die krampfhaft versuchen, an Geld zu kommen? Nach dem Motto „Nach mir die Sintflut“, wie wir das schon so gut von den Banken kennen? So wie eine Art Schneeballsystem, bei dem den vorhandenen Kunden die Zinsen mit dem Geld neuer Kunden ausgezahlt werden. Oder nach dem Vorbild von Bernhard Madoff der kürzlich seine Kunden um 50 Milliarden betrogen hat und aufflog, als sein Kartenhaus-Schneeballsystem zusammenbrach? Lehman Brothers hatte seinen Kunden kurz vor dem Zusammenbruch mit die höchsten garantierten Zinsen am Markt geboten: Bis Ende Juli 2008 wurde sogar eine „Deutschland Garant Anleihe“ angeboten. Der Name ist ja schon irreführend! In dieser Deutschland Garant Anleihe wurde mit „100% Kapitalschutz“, „4 - 6% pro Jahr garantiert“ und „sicherheitsorientiertes Basisinvestment mit überdurchschnittlicher Verzinsung“ geworben. Keine 6 Wochen später geht Lehman Brothers den Bach hinab. Wenn eine Bank zusammenbricht, war das im vergangenen Jahr oft so, dass diese Information am Wochenende bekannt wurde. Und am Montagmorgen waren die Kundengelder eingefroren – oder schlichtweg für immer vernichtet!
EURUSD fällt auf 0.95 und steigt anschließend auf 1.30. Die europäischen Bankbilanzen stehen aufgrund der Stagnation der osteuropäischen Märkte und den wirtschaftlichen Spannungen im EU-Raum unter hohem CD druck. Das chinesische BIP fällt auf ein Nullwachstum zurück. Die exportorientierten Sektoren der chinesischen Wirtschaft sind stark vom freien Fall des Welthandels und vor allem von den USA betroffen. “Pre-Ins First Out”. Mehrere, zurzeit vollständig oder teilweise an den Euro gekoppelte osteuropäische Währungen geraten 2009 aufgrund von Kapitalabflüssen unter wachsenden CD Bedrucken.

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Posted by Jac on March 8, 2009  •  Comments (64)  •  Full article

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